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Holzarten

Ahorn

Der Ahorn ist ein Laubbaum. Er kann zwischen 20-25m gross werden. Sein sehr schönes Farbenspiel der Blätter lässt ihn sehr schön wirken. Die Früchte sind Spaltfrüchte und erinnern an einen Propeller. Die Oberfläche lässt sich sehr gut und leicht einfärben, polieren, lackieren und ölen. Sein sehr helles Erscheinungsbild lässt ihn immer freundlich erscheinen. Besonders kleine oder dunkle Räume lässt er strahlen und grösser wirken.

Er wird sehr gerne und viel im Möbelbau verwendet. Alltagsgegenstände wie Kochlöffel werden auch häufig gemacht.

Vorteile: heller Farbton, sehr gutes Fussbodenholz, Oberfläche sehr leicht behandelbar und zu Pflegen, ist das Holz einmal trocken verändert es sich kaum noch (wie Eichenholz)

Eiche

Die EICHE ist ein Laubbaum und gedeiht in den Alpen bis zu einer Höhe von 1000 m. Sie wächst 20-50 m hoch.

Die Eiche ist unsere Nummer 2 in punkto Härte (nur die Robinie ist härter). Eichen sind Laubbäume und auf allen Kontinenten beheimatet. Die älteste Eiche Europas kann man in Bad Blumau (Österreich) bestaunen, sie ist mehr als 1000 Jahre alt.

Sie gehört zur Gruppe der Harthölzer, was den Vorteil hat, dass die Oberfläche sehr hart ist und sich nur schwer verzieht. Die Oberfläche lässt sich sehr gut beizen, lasieren, räuchern, kalken, lackieren und ölen.

Die attraktive Holzmaserung und die vielseitig mögliche Oberflächenverarbeitung sowie die verschiedenen Oberflächenstrukturen machen viele Produktmöglichkeiten möglich.

Für Fässer von Wein, Whisky oder Sherry wird Eichenholz wegen seiner Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit und seines besonderen Aromas verwendet.

Vorteile: witterungsbeständig, sehr pflegeleicht, gute Resistenz gegen Sonnenlicht, geringes Ausdehnen und Schrumpfen bei Feuchtigkeit oder Trockenheit – damit ideal für Fußbodenheizung, umweltfreundlich, da die Eiche ein heimisches Holz ist (kurze Verkehrswege, reichlich vorhanden).

Robinie

Die Robinie stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde erst im 17. Jahrhundert nach Europa gebracht. Die Robinie ist das härteste Holz welches in unseren Produkten eingesetzt wird.

Die Robinie ist ein Laubbaum und gedeiht bis zu einer Höhe von 1600 m. Sie wächst 20-30 m hoch.
Das Holz ist gleichzeitig biegsam, fest und äußerst hart (das härteste Holz unserer Produktpalette).

Imker setzten die Robinie aufgrund des hohen Zuckergehaltes als Bienentrachtpflanze ein. Der Honig, den die Bienen daraus „erzeugen“ wird im Geschäft unter „Akazienhonig“ verkauft. Dieser Honig hat die Eigenschaft nur wenig zur kristallisieren.

Vorteile: witterungsbeständig, sehr pflegeleicht, ideal für Fußbodenheizung, umweltfreundlich, da die Robinie ein mittlerweile heimisches Holz ist (kurze Verkehrswege, reichlich vorhanden).

Kiefer

Kiefernbäume sind vorwiegend auf der Nordhalbkugel beheimatet und wird nach der Fichte am meisten genutzt. In vergangenen Zeiten wurde der hohe Harzgehalt der Kiefer genutzt, Dichten von Fässern und Booten, Theaterbühnen (Kiefernholz knarrt kaum) und natürlich als Bauholz.

Die Kiefer ist ein Nadelbaum und gedeiht schnell bis zu einer Höhe von 2500 m. Sie wächst 20-40 m hoch und kann bis zu 600 Jahre alt werden.

Kiefern werden zur Harz- und Pechgewinnung genutzt. Sie werden auch zur Papiererzeugung verwendet.

Vorteile: umweltfreundlich (mit ca. 23% der zweithäufigste Nadelbaum in unseren Wäldern hinter der Fichte), die Bretter aus dem Stammholz sind fest, das Holz ist leicht zu hobeln und gut zu imprägnieren, rustikale Wirkung, günstiger Preis

Fichte

Die Fichte ist die am weitesten verbreitete Baumart in österreichischen Wäldern. Die Fichte wächst bis auf 2000 Metern Seehöhe ohne Probleme und vielen Lagen sogar bis 2500 Metern. Die Wuchshöhe beträgt bis zu 40 Metern bei Stammdurchmessern bis zu 1,5 Metern. Die Fichte ist das meistgenutzte Holz für die verschiedensten Anwendungen, hauptsächlich als Bauholz und für die Papiererzeugung.

Die Fichte ist ein Nadelbaum und gedeiht bis zu einer Höhe von 2450 m. Sie wächst 20-60 m hoch.
Der Stamm wird bis zu 2,5 m im Durchmesser.

Aus der Fichte kann auch ein Fichtennadel-Franzbranntwein hergestellt werden, welcher durchblutungsfördernd und erfrischende Eigenschaften besitzt. Daher verwenden ihn gerne Sportler oder bettlägerige Menschen. Die ätherischen Öle und Harze, die aus der Fichte gewonnen werden, helfen bei Erkältungskrankheiten und in Salben zur Anwendung bei Rheuma, Gicht und Muskelschmerzen.

Vorteile: umweltfreundlich (mit ca. 42% der häufigste Nadelbaum in unseren Wäldern), die Oberfläche ist gleichmäßig hell, sehr astig, dunkelt nach der Verlegung nach und wird dann gelbbräunlich und erinnert an Honig, rustikales Erscheinungsbild

Esche

Der Eschenbaum erreicht eine Höhe von bis zu 40 Metern bei einem Stammdurchmesser bis zu 2 Metern und wird bis zu 300 Jahre alt. Das Eschenholz ist ein schweres und hartes Holz mit sehr günstigen Festigkeitseigenschaften hinsichtlich Zug- & Biegefestigkeit. Die Esche kommt hauptsächlich in Mitteleuropa vor und wurde in vergangenen Zeiten häufig für die Erzeugung von Waffen, Werkzeugen, Fahrzeugen und natürlich Möbeln verwendet.

Die Esche ist ein Laubbaum und gedeiht bis zu einer Höhe von 1800 m. Sie wächst bis zu 40 m hoch.

Das Holz ist gleichzeitig biegsam, fest und äußerst hart (die Zugfestigkeit und Biegefestigkeit übertrifft sogar die Eiche). Sie kann sehr gut verarbeitet werden. Die Oberfläche lässt sich sehr gut beizen.

Die Esche wird aufgrund der Festigkeit und Zähigkeit häufig als Stiele für Hämmer, Schaufeln, Rechen und für Sportartikeln wie Sprossenwänden oder Schlitten verwendet.

Vorteile: hellt einen Raum auf, schönes Farbenspiel möglich, schöne Strukturen, sehr hart und robust, umweltfreundlich, da die Esche ein heimisches Holz ist (kurze Verkehrswege, reichlich vorhanden).

Lärche

Unsere Lärchenböden stammen ausschließlich von europäischen Lärchen. Die Lärche ist ein Nadelbaum und verliert im Herbst ihre Nadeln, was eine absolut Ausnahme bei europäischen Nadelbäumen darstellt. Lärchenbäume wachsen vorwiegend in alpinen Lagen bis auf 2500 Meter Seehöhe. Die Lärche ist ein sehr widerstandsfähiger Baum und verträgt Temperaturen bis minus 40°Celsius sowie hochsommerliche Hitzeperioden. Die Lärche ist der zweithärteste europäische Nadelbaum welcher vielseitig genutzt wird. Im Aussenbereich für Dachtragwerke, Fenster, Haustüren, Fassadenverkleidungen und im Innenbereich für Dachtragwerke, Wand-& Deckenkonstruktionen, Treppen, Geländer Wandverkleidungen, Türen und natürlich Dielenböden. Sonderanwendungen im Erd-, Wasser- & Brückenbau sowie im Bootsbau werden auf Grund der besonderen Eigenschaften durch ätherische Öle (reduzierte Fäulnisbildung und Pilzbefall) ebenfalls mit Lärchenholz ausgeführt.

Die Lärche ist ein Nadelbaum und gedeiht bis zu einer Höhe von 3000 m. Sie wächst bis zu 45 m hoch. Es ist das härteste Nadelholz im heimischen Nadelbaum Sortiment.

Gerne wird es bei Dachtragewerke, Deckenkonstruktionen oder Überständen und Balkonen verwendet. Die Oberfläche lässt sich sehr gut lackieren, lasieren, mattieren und ölen. Vor dem Beizen sollte das Holz entharzt werden.

Vorteile: Es trocknet sehr schnell aus, daher wird es gerne im Innenausbau verwendet, lässt sich leicht bearbeiten, schönes Farbenspiel

Nussbaum

Der Nussbaum ist vorwiegend auf der Nordhalbkugel beheimatet und zählt seit Jahrhunderten zu den edelsten Möbelhölzern.

Der Nussbaum ist ein Laubbaum. Er wächst 15-30 m hoch. Er gilt als Edelholz und wird gerne von Kunsttischlern verwendet. Er stellt ein exklusiveres und selteneres Erscheinungsbild da. Farbe variiert von dunkelbraun bis schwarzbraun. Besonders die ungleichmäßigen schwarzen Adern machen es sehr einzigartig und erzeugen ein edles Erscheinungsbild.

Es wird auch bei Musikinstrumenten, Schachfiguren und in der Gewehrindustrie verwendet.

Vorteile: Besonderes edles Erscheinungsbild, geringe Neigung zum Splittern, hohe dynamische Festigkeit.

Kirschbaum

Nicht nur wohlschmeckende Früchte bietet der Kirschbaum sondern auch den Rohstoff für edle Holzböden.

Der Kirschbaum ist ein Laubbaum und wächst 20-30 m hoch. Seine rotbraune Farbe, das fein strukturierte und zumeist geradefasrige Holz sind sein Alleinstellungsmerkmal. Die Oberfläche lässt sich sehr gut polieren und wird sehr glatt.

n der Imkerei wird der Kirschbaum sehr gerne verwendet, da die Frucht einen sehr hohen Zuckergehalt hat (ca. 21-58%).

Vorteile: Äußerst elastisch, sehr dezentes Schwindeverhalten, besonders für Fußbodenheizung geeignet, lässt den Raum sehr warm wirken

Zirbe

Die Zirbe ist ein Nadelbaum und wächst schnell bis in einer Höhe bis ca. 2850m. Sie kann zu 25m gross und bis zu 1000 Jahre alt werden. Sie hält Temperaturen bis -43 Grad Celsius unbeschadet aus.

Die Zirbe wird auch in Zirbenkissen verwendet. Der Duft, der lange Zeit ausströmenden ätherischen Öle sollen für einen gesunden und tiefen Schlaf sorgen und auch positive Eigenschaften auf Herz und Nerven haben. Eine Spezialität ist der Zibenschnaps.

Vorteile: Umweltfreundlich (Heimisch daher wenig Transport ), langlebig, sanfter Übergang der gelblicweissen Splint- zum rötlichbraunen Kernholz